Georgii-Gymnasium Esslingen am NeckarGeorgii-Gymnasium Esslingen am Neckar

Projekt "Zeitzeugen"

Um von den Menschen zu lernen, die gewisse Zeiten miterlebt haben, finden am Georgii-Gymnasium seit Jahren die sogenannten "Zeitzeugenbesuche" statt.

Entstanden ist das Projekt aus der Zusammenarbeit unserer Schule mit dem Esslinger Verein „Denk-Zeichen“, der sich seit 1997 ganz besonders der Gestaltung der Gedenktage zur Befreiung des Konzentrationslager Auschwitz 1945 am 27. Januar widmet.

So kamen über die Jahre fast alle zu den Feiern eingeladenen Zeitzeugen zu einem Gespräch mit den Schülern einer Jahrgangsstufe in unsere Aula. Einige Zeitzeugen aus Israel gewannen wir über private Kontakte von Kollegen. Im Jahr 2002 gestalteten unsere 10. Klassen mit ihren Deutschlehrern zusätzlich ein Projekt zur Verfolgung der Sinti und Roma im Dritten Reich. 2006 wechselte zum ersten Mal die Zeitzeugenschaft: statt eines Opfers des Faschismus berichtete ein ehemaliger Soldat der Wehrmacht.

Über die Auseinandersetzung mit dem Dritten Reich hinaus gehört zu unserem Projekt auch die Auseinandersetzung mit der Diktatur in der DDR (bisher nur bei Studienfahrten nach Berlin) oder mit der Unterdrückung von Menschenrechten in anderen Ländern.

Ohne die Initiative der Fachschaften Ethik und Religion gäbe es das Projekt nicht; deshalb sind die Historiker für die ersten Jahre Herrn Scheffzek und Herrn Schild und derzeit Frau Schütz sehr dankbar.

Die Esslinger Zeitung begleitete häufig unsere Veranstaltungen und erlaubte es uns dankenswerter Weise, die folgenden Zeitungsberichte zu dokumentieren.

E. K.

Letzte Änderung: 03.04.2017

Zeitzeugen

Ismar Schorsch (2013)

Otto Schönhaar (2011)

Kitwe Mulunga (2009)

Dankwart Paul Zeller (2009)

Franz J. Müller (2009)

Mieciu Langer (2008)

Judith Galarza (2007)

Dankwart Paul Zeller (2006)

Eren Keskin (2005)

Shimon Arendt (2006)

Wilma und Georg Iggers (2004)

Ursula und Gerhard Maschkowski (2003)

Shimon Arendt (2002)

Hildegard Lagrenne (2002)

Mordechai und Zipora Ansbacher (2001)

Hans George Hirsch und Ursula Joachim (2000)

Albert Friedlander (1998)