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Lesung von Angela Lehner am Georgii-Gymnasium Esslingen

Esslingen, 20.11.2019 (M.S.) – Dank der besonderen Unterstützung der Stadtbücherei Esslingen, namentlich genannt sei hier die leitende Organisatorin der LesART, Frau Renate Luxemburger, wird auch in diesem Jahr wieder eine Lesung am Georgii-Gymnasium stattfinden.

Wir freuen uns sehr, die österreichische Autorin Angela Lehner als Gast an unserer Schule vorstellen zu dürfen. Sie wird aus ihrem vor wenigen Monaten bei Hanser Berlin erschienenen Roman „Vater unser“ lesen. Im Rahmen der Veranstaltung werden alle Anwesenden die Gelegenheit haben, mit der Autorin ins Gespräch zu kommen, Fragen zu stellen. Die Einladung richtet sich an die Schülerinnen und Schüler der Kursstufe 1 und die Kolleginnen und Kollegen des Georgii-Gymnasiums.

Angela Lehner (geb. 1987) stammt aus Klagenfurt, ist in Osttirol aufgewachsen und lebt heute in Berlin. Sie hat Vergleichende Literaturwissenschaft in Wien, Maynooth (Irland) und Erlangen studiert. Sie schreibt seit mehreren Jahren und hat in diesem Jahr ihren Debütroman „Vater unser“ vorgelegt, dessen durchgehend positive, ja begeisterte Aufnahme sich in einer stolzen Folge von Auszeichnungen innert weniger Monate niedergeschlagen hat. Sie erhielt den österreichischen Literaturpreis Alpha, de für zeitgenössische deutschsprachige Debütromane vergebenen europäischen Franz-Tumler-Literaturpreis sowie - vor wenigen Tagen, am 4. November 2019 - dem Debütpreis des Österreichischen Buchpreises 2019.

Im Klappentext heißt es: „Die Polizei hat sie hergebracht, in die psychiatrische Abteilung eines alten Wiener Spitals. Nun erzählt sie dem Chefpsychiater Doktor Korb, warum es so kommen musste. Sie spricht vom Aufwachsen in der erzkatholischen Kärntner Dorfidylle. Vom Zusammenleben mit den Eltern und ihrem jüngeren Bruder Bernhard, den sie unbedingt retten will. Auf den Vater allerdings ist sie nicht gut zu sprechen. Töten würde sie ihn am liebsten. Das behauptet Eva Gruber zumindest. Angela Lehner lässt in ihrem Romandebüt eine höchst unzuverlässige Ich-Erzählerin auftreten: intrigant, besserwisserisch, vielleicht sogar gemeingefährlich. Und manchmal ist die Frage nach Wahrheit oder Lüge selbst für den Leser nicht mehr zu unterscheiden.“ Eine Zusammenstellung verschiedener Stimmen aus der Literaturkritik finden Sie im Internet auf der Seite „Perlentaucher“ (https://www.perlentaucher.de/buch/angela-lehner/vater-unser.html).

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Letzte Änderung: 20.11.2019