Spanisch-Studienfahrt ins Baskenland

03.06.2019  (K2)  –  Zum Abschluss unseres Spanischkurses verbrachten wir – 13 Schülerinnen und Schüler der K2 und zwei Lehrer – nach den schriftlichen Abiturprüfungen unvergessliche fünf Tage im Baskenland.

Bei unserer Ankunft in Bilbao fielen uns nicht nur das Guggenheim Museum, die beeindruckende Architektur und die zahlreichen Sehenswürdigkeiten auf, sondern auch einige kleine Details: die animierten Ampelmännchen, die Spanier, die trotzdem bei Rot über die Straße laufen und die vielen kleinen Balkone an den Häusern.

Unsere Herberge befand sich mitten in der Altstadt, ganz in der Nähe von unzähligen Tapasbars, in denen die Spanier erst ganz spät essen waren.

Zu den verschiedenen Reisezielen konnte man sehr einfach mit einer Mehrfahrtenkarte fahren – vorausgesetzt, man konnte sich die baskischen Namen der Haltestellen merken, die etliche Ks, Zs, und Xe enthalten.

Abgesehen von mehreren Kunstmuseen, z.B. dem Guggenheim Museum, und dem Museo de Bellas Artes, waren wir in Bilbao auch bei der Bizkaia-Brücke, über die man entweder in 50 Metern Höhe laufen oder unten mit einer Gondel entlangfahren kann.

San Sebastian – Nachdem wir auf einer scheinbar endlosen Fahrt ordentlich Schlaf hatten nachholen können, kamen wir im schönen San Sebastian an, dem Kurort der Reichen, Royalen und Schönen. Dort bewunderten wir auf einem langen Spaziergang an der Strandpromenade die fragwürdige, aber auf jeden Fall ausgefallene Architektur. Im schicken Restaurant „Wimbledon“ genossen wir wie Promis ein ausführliches 3-Gänge-Menü. Daraufhin ließen wir uns von einer hundert Jahre alten Zahnradbahn in einen verlassenen Freizeitpark fahren, wo wir die Aussicht auf die „Playa de la Concha“ bewunderten und Pläne für einen Horrorfilm schmiedeten. Fast hätten wir uns am Strand mutig in die Wellen gestürzt, doch im letzten Moment hielt uns die Kälte zurück. San Sebastian eignet sich hervorragend zum Flanieren, Shoppen und vor allem zum exzessiven Schokoladekuchenkaufen. Bevor wir uns auf den langen Rückweg machten, wärmten wir uns im neuen städtischen Kulturzentrum (la tabacalera) auf. Der Tag endete offiziell so, wie er begonnen hatte: mit dem Schlafen im Bus.

Natürlich konnten wir unsere Freizeit aufgrund des tollen Angebotes in vollen Zügen genießen. Zu den Aktivitäten gehörten:

  • Karaoke in dunklen Gewölbekellern
  • Tanzen mit Einheimischen
  • spanische Spezialitäten essen, z.B: tapas und chocolate con churros
  • Mitternachtssnacks (Five Guys)
  • Tanzen unter einer Brücke
  • spanisches Kino (Aladdin), die Kindervorstellung begann erst um 19 Uhr (Randnotiz: Der Schauspieler war ganz guapo)
  • sonnige Stunden am Strand
  • bei Sirimiri (baskischer Dauernieselregen) wandern

Jeder Abend glich einem spanischen Abenteuer. Wir hatten unglaublich viel Spaß. Zusammen haben wir als kleine Herde die spanischen Straßen unsicher gemacht, haben uns dabei aber köstlich amüsiert.

Schließlich ging es dann wieder zurück nach Esslingen. Die Studienfahrt war der perfekte Abschluss von drei Jahren (meist) intensiver Arbeit und hat uns sehr viel Spaß gemacht. Vielen Dank an Frau Hildenbrand und Herrn Basler, die uns dieses schöne Erlebnis ermöglicht haben.

Bizkaia-Brücke
Blick auf Bilbao vom Aussichtspunkt Artxanda
Die Reisegruppe vor dem Wahrzeichen des Guggenheim-Museums
Playa de la Concha in San Sebastian